Nicht verbrauchte Energie – spart das meiste Geld!
Erstes Ziel in der Objektplanung: Einsparung von Energie durch geeignete Mittel und Maßnahmen. Wir helfen Ihnen dieses Ziel erfolgsversprechend umzusetzen mit Hilfe von umfassenden Einzelplanungen und einer alle Fach-, Bau- und Technikbereiche einschließender Gesamtplanung! Um für Ihre Immobilie eine optimale Energienutzung und einen sparenden Verbrauch zu erreichen, müssen alle Fachplanungen für das Gebäude als ein organisches Ganzes betrachtet werden.
Planungsziel
Anzustrebende Idealzustand:
Das Bauprojekt “verbraucht” nach Abschluss aller Baumaßnahmen, nur die Wärme- und Elektro-Energiemenge, die zur Gesamtversorgung am/im Objekt selbst „produziert” wird und -idealiter- auch für alle Nutzer/Bewohner.
Das Ziel „ausgeglichene Energiebilanz“ kann jedoch einzig durch stringent-koordinierte Gesamtplanung erreicht werden. Deshalb müssen im und am Bau alle wirtschaftlich sinnvollen Techniken zur Energieeinsparung eingesetzt werden, jedoch in sinnvoll-dualem Einklang von „eingesparter“ und „produzierter“ Energie. Mit vielfältiger Maßnahmen und auch durch optimale Nutzung aller örtlich Mittel, Gegebenheiten und Möglichkeiten, ist ein Überschuss in der Energiebilanz das angestrebte Ziel und es sollte vom Gebäude selbst keine CO² Emission ausgehen, weder direkt noch indirekt.
Ein Idealziel, es wird bei Wohnneubauten meist erreicht, kann bei Gewerbeneubauten bereits häufig verfehlt wird und -in den überwiegenden Fällen- in der Altbaumodernisierung noch sehr viel schwerer zu erreichen.
Das reibungsfreie Zusammenwirken vieler, ökologisch ambitionierter Fachplaner mit einer Zielrichtung, bietet jedoch Gewähr dem postulierten Idealzustand so nahe zu kommen wie es das konkrete Objekt zulässt.
W ä r m e – ENERGIE
Passive Maßnahmen “einsparen”
- Fenster mit 3-Scheiben-Isolierverglasung, Uw = oder kleiner 0,8 W/(m²‧K)
- Wärmedämmung an allen Fassaden, d = min. 20 cm
- Wärmedämmung der Kellerdecken, etc., d = min. 10 cm
- Wärmedämmung unter Fundamentplatten, etc. d = min. 10 cm
- Wärmedämmung vor unterflurigen Außenwänden d = min. 10 cm
- Wärmedämmung der Dachflächen, d = min. 20 cm
- Wärmedämmung der Decke letztes Obergeschoss, d = min. 20 cm
- Flachdächer als Gründächer
- Fassadenbegrünung, insbesondere nord-, nordost- und nordwestorientierte Flächen
Aktive Maßnahmen “produzieren”
Ziel: Wärmeenergie durch Einsatz von Wärmepunpen gewinnen bzw. zurückgewinnen.
Geothermie + Wärmepumpen – sollten unbedingt lokalen Gegebenheiten genutzt werden als:
- Erdpfahl (vertikal, oberflächennahe Bohrung bis 100m Tiefe) und / oder
- Flächige Verlegungen im Erdreich (horizontal, frostfrei unter Geländeoberkante), bzw.
- Flächige Verlegung in der Kontruktion (Fundamenten, Bodenplatten, etc.)
Solarthermie +Wärmepunpe
Wärmeerzeugung via Solarkollektor:
- Im Herbst/Winter/Frühling, zur Unterstützung Heizen und zur Warmwasserbereitung
- Im Sommer Wärmeüberschuss ggf. via Kältemaschinen zur Gebäude-Innenraumkühlung
- Überschüssige Wärme ggf. speichern z.B. in großen Wasserbehältern
BHKW (Blockheizkraftwerk) ausgelegt zur KWKK (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)
Die BHKW-Abwärme speist z.B. primär die Hochtemperatur-Heizung und Warmwasserbereitung und sekundär auch die Niedrigtemperatur-Heizung via Wärmepumpe.
zurückgewinnen
Abwärme + Wärmepunpe – Energieentnahme z.B. aus:
- jeglicher warmer Abluft, z.B. Lüfungsanlagen, Heuzungs- und Geräteabwärme, etc.
- Geräte der geothermischen Anage
- BHKW-Abwärme, etc.
Optimale Einsatzbereiche der so gewonnenen Niedrigtemperatur-Wärme: Niedrigtemperatur- Fußbodenheizung- Deckenheizung- und – Wandheizung.
e l e k t r i s c h e – ENERGIE
Passive Maßnahmen = “einsparen”
- Energieeffiziente- LED-Leuchtkörper im gesamten Gebäude sowie Beleuchtung der Wohnungen / Gewerbe im gesamten Bauobjekt.
- Elektroeinbaugeräte mit höchster Energieeffizenz in den bereits bauseits aufgestellten Einbauküchen in Wohnung / Gewerbe
- Energieeffiziente Pumpen, Motoren, Ventilatoren, etc. im Bereich Haustechnik, prägen auch die eingesetzten Elektrogeräte der Gewerbe- und Wohnflächen die Gebäudeenergie-Gesamtbilanz, es ist jeder einzelne im Gebäude genutzter Energieverbraucher als “Gebäudeenergie-Bestandteil” zu betrachten.
Aktive Maßnahmen “produzieren”
BHKW
Das BHKW (KWKK) ist derart ausgelegt, dass es den elektrischen Energiegrundbedarf des Gebäudes abdeckt, lediglich Produktionsspitzen werden in das öffentliche Netz eingespeist. Der Einsatz von Windturbinen lohnt nur auf geeeigneten, hohen Gelände- und Gebäudebereichen – sofern denn im Stadtgebiet überhaupt eine Baugenehmigung erteilt wird.
Raumkühlung
Im Sommer kann zur Innenraumkühlung eingesetzt werden:
- Die Bodenkühle der geothermischer Anlagen im direkten Einsatz
- Der Wärmeüberschuss, z.B. BHKW, Solarthermieanlage, etc. via Kältemaschine.
- BHKW (Blockheizkraftwerk) Ausgelegt zur KWKK (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung)
- BHKW Abwärme speist z.B. Hochtemperatur-Heizung und Warmwasser
- BHKW Abwärme speist im Sommer ggf. die Innenraumkühlung via Kältemaschine
